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Was die Hochzeitsgäste zum Thema Etikette wissen sollten

Etikette für HochzeitsgästeBei großen Feierlichkeiten wird in der Regel viel Wert auf Etikette gelegt. Peinliche Fehltritte können ein ziemliches Dilemma anrichten und sorgen oft noch lange Zeit später für pikanten Gesprächsstoff. Sicherlich möchten nicht gerade Sie der Pechvogel sein, der dem feierlichen Ereignis einen unschönen Makel verpasst. Wenn Sie zu einer Hochzeitsfeier eingeladen sind, lauert jedoch so manches Fettnäpfchen auf Sie. Mit unserer Hilfe schaffen Sie es, diese tückischen Fallen stilsicher zu umgehen.

Vor der Feier:

Sobald Sie die Einladung erhalten haben, sollten Sie sich umgehend beim Brautpaar melden. Bedanken Sie sich und informieren Sie die Gastgeber, ob Sie an der Feier teilnehmen können. Falls Sie eine zusätzliche Person mitbringen möchten, fragen Sie unbedingt höflich um Erlaubnis.
Auf den meisten Einladungen steht ein Vermerk bezüglich der Kleiderordnung. Halten Sie sich bitte daran! Egal ob es sich um eine pompöse Feier a la „Black Tie“ oder eine Mottohochzeit im Mittelalterlook handelt. Für die weiblichen Gäste ist ein weißes Outfit nicht erlaubt! In dieser Farbe strahlt an diesem Tag nur die Braut! Für die Herren gilt: Kleiden Sie sich nicht feiner als der Bräutigam.
Berücksichtigen Sie weiterhin den Geschenkewunsch des Hochzeitspaares. Wenn ausdrücklich um Geldgeschenke gebeten wird, dann kommen Sie bitte nicht mit einer Luxus-Bettwäsche oder einem Restaurantgutschein daher.

Während des offiziellen Teils:

Pünktlichkeit wird bei einer Hochzeit groß geschrieben! Besonders wenn Sie zur offiziellen Trauung, sprich im Standesamt bzw. in der Kirche, geladen sind, sollten Sie gute zwanzig Minuten vor dem geladenen Termin erscheinen. Stürmen Sie in der Kirche nicht in die vordersten Reihen. Diese sind der engeren Verwandtschaft der Brautleute vorbehalten. Nehmen Sie lieber etwas weiter hinten Platz. Verzichten Sie zudem während der Trauung auf Fotos und Filmaufnahmen. In der Regel kümmert sich ein extra engagierter Fotograf darum. Nach der Trauung wird nicht nur dem Brautpaar gratuliert. Auch die Eltern von Braut und Bräutigam werden beglückwünscht. Verzichten Sie in diesem Moment noch auf die Geschenkübergabe. Die erfolgt erst, wenn sich die Hochzeitsgesellschaft in der Feierlocation eingefunden hat. Nun haben die Brautleute etwas Luft und können ihre Präsente in Augenschein nehmen, bevor sie auf dem Geschenketisch drapiert werden. Ausgepackt wird meist erst am nächsten Tag, deshalb sollten Sie die Glückwünschkarte ordentlich an Ihrem Präsent befestigen, damit die Beschenkten später alle Gaben richtig zuordnen können.

Während des Essens gehören Schlüssel, Handys, Geldbörsen und auch die Ellenbogen nicht auf den Tisch. Tupfen Sie mit der Serviette lediglich Ihren Mund ab und verwenden Sie sie nicht als Taschentuch. Überladen Sie am Buffet nicht Ihren Teller und schalten Sie in Sachen Alkohol einen Gang zurück. Wird die Hochzeitstorte zum Dessert gereicht, dürfen Sie sich erst auf sie stürzen, wenn sie vom Brautpaar angeschnitten wurde. Falls Sie während des Essens eine kleine Rede halten möchten, dann lassen Sie schlüpfrige oder peinliche Details über die Brautleute in der Schublade. Das gilt ebenso für spätere Aufführungen und Spiele.

Während der Feier:

Nach dem Essen darf endlich getanzt werden. Doch auch hierbei wird dem Braupaar der Vortritt gelassen. Traditionell eröffnen die Brautleute die Tanzrunde, dann kommen Eltern und Trauzeugen hinzu. Anschließend ist die Tanzfläche für alle Gäste freigegeben. Während die weiblichen Gäste dem Bräutigam keinesfalls einen Korb geben dürfen, ist es für die männlichen Gäste Plicht, die Braut zumindest einmal am Abend zum Tanz aufzufordern. Dass Rangeleien, Beleidigungen und maßloses Betrinken während der Feier absolut unpassend sind, wird sicherlich jedem geläufig sein. Falls es doch passieren sollte, dann ist eine ordentliche Entschuldigung bei dem Brautpaar nach dem Fest fällig!

Wenn Sie die Feier verlassen möchten, verabschieden Sie sich vom Brautpaar und auch von dessen Eltern. Bedanken Sie sich für das schöne Fest und versichern Sie den Gastgebern, dass Ihnen der Abend gefallen hat - selbst wenn das Event nicht ganz nach Ihrem Geschmack war. Auch das gehört nun mal zum guten Ton ...

 

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