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„Für immer Liebe“ und Co. - Hochzeitsfilme, die Braut und Bräutigam begeistern

HochzeitsfilmeHaben Sie mal wieder Lust, mit Ihrem Schatz ins Kino zu gehen? Oder wollen Sie sich einfach gemütlich aufs Sofa kuscheln und gemeinsam eine romantische Liebeskomödie mit Happy-End-Garantie genießen? Hochzeiten sind auch in der Filmindustrie ein Megaereignis.

Deshalb drehen sich zahlreiche Filme um dieses Fest. Wenn Sie als männlicher Part jetzt denken: „Gott, wie langweilig!!!“, dann können wir Ihnen versichern, dass es durchaus auch männertaugliche Hochzeitsfilme gibt. Darüber hinaus liefern derartige Filme wertvolles Anschauungsmaterial und zeigen, was das Feuer im Herzen so richtig entfacht oder bei welchem Heiratsantrag Ihre Angebetete dahinschmilzt. Wir stellen Ihnen fünf sehenswerte Hochzeitsfilme vor, die sicherlich nicht nur den Damen gefallen.

Brandaktuell: „Für immer Liebe“

Derzeit läuft dieses anrührende Liebesdrama in den deutschen Kinos und heimst viel Lob von den Kritikern ein. Der Film „Für immer Liebe“ geht ordentlich ans Herz, aber es steckt auch eine Menge Witz darin, was die Dramaturgie nicht zu schwer werden lässt und für viele herzliche Lacher sorgt. Die Story: Eigentlich bildet ja in der Regel die Hochzeit der Protagonisten das Happy-End eines Liebesfilmes. Doch in „Für immer Liebe“ ist die heimliche Heirat des Musikproduzenten Leo und der Künstlerin Paige der Anfang. Die Zwei bilden eine harmonische Einheit und sind bis über beide Ohren verliebt. Da bringt ein schrecklicher Unfall das vollkommene Glück ins wanken. Paige fällt ins Koma. Leo verzweifelt fast daran und ist überglücklich, als seine Liebste endlich wieder die Augen öffnet. Doch dann folgt das eigentliche Drama: Paige hat ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Die letzten fünf Jahre sind wie ausgelöscht, somit auch die gemeinsame Zeit mit Leo, samt Hochzeit. Ihr Ehemann ist plötzlich ein Fremder für sie. Dafür glaubt sie, dass sie immer noch mit ihrem Exfreund, dem selbstsüchtigen Jeremy, verlobt ist. Leo ist hilflos, aber er entschließt sich, für seine Paige und die gemeinsame Liebe zu kämpfen. So taucht die Frage auf: „Kann eine einmalige Liebe eine zweite Chance bekommen?“
 Die Geschichte beruht übrigens auf eine wahre Begebenheit. Das „echte“ Paar hat die Hürde der Amnesie erfolgreich gemeistert, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Schön, oder!?!?!

Aus dem Jahr 2009: „Selbst ist die Braut“

Eine köstliche Komödie mit einer genialen Sandra Bullock und einem charmanten Ryan Reynolds. Bullok spielt die herrische Verlagslektorin Margaret, die ihre Mitarbeiter a la „Der Teufel trägt Prada“ tyrannisiert, insbesondere ihren Assistenten Andrew (Ryan Reynolds). Das Blatt wendet sich, als das Visum der kanadischen Margaret abläuft und ihr die Abschiebung aus den U.S.A. droht. Einziger Ausweg ist die Heirat mit einem Amerikaner. Margaret, die bekanntlich für ihre Karriere über Leichen geht, zwingt Andrew zur Ehe. Der willigt notgedrungen ein, da Margaret droht, ihm sonst das Leben zur Hölle zu machen. Die Einwanderungsbehörde riecht die falsche Fährte und nimmt das Paar genauer unter die Lupe. Die Beziehung soll auf Herz und Nieren getestet werden. Margaret und Andrew müssen sich also zusammenraufen und sich intensiv miteinander beschäftigen. Das beinhaltet auch den Besuch von Andrews Familie, die in Alaska lebt ...
„Selbst ist die Braut“ ist ganz sicher männertauglich! Die Liebeskomödie ist brüllend komisch und sprüht nur so vor Wortwitz und herrlich lustigen Szenen. Die Liebelei zwischen Margaret und Andrew ist zudem nicht so schnulzig und vorhersehbar, wie in anderen Liebesfilmen.

Aus dem Jahr 2005: „Die Hochzeits-Crasher“

Hier lassen es die Spaßvögel Owen Wilson und Vince Vaughn so richtig krachen! „Die Hochzeits-Crasher“ ist ein toller Klamauk ohne besondere Botschaft. Wilson und Vaughn verkörpern die besten Freunde John und Jeremy. Beide sind Scheidungsanwälte und vertreiben sich als Hochzeits-Crasher ihre Freizeit. Sie schleusen sich also heimlich bei großen Hochzeiten als weitläufig Verwandte ein, amüsieren sich auf Kosten anderer und schleppen die geladenen Single-Frauen ab. Der nächste große Coup ist die Hochzeit einer Tochter des US-Finanzministers. Hier bandeln die Zwei mit dessen anderen Töchtern Claire und Gloria an. Gloria klebt nach einem heißen Strandabenteuer an Jeremy wie eine Klette und lädt ihn und seinen Freund zu sich nach Hause ein. Beim näheren Kennenlernen keimen auch bei John und Claire echte Gefühle auf. Das bringt den Plan der Männer zum wanken und zieht mächtig viel Ärger an. Letztendlich wird natürlich wieder Hochzeit gefeiert und das Happy-End ist nach mehreren verworrenen Wegen in Sicht.
Wie einfallsreich sich John und Jeremy auf die verschiedensten Hochzeiten schmuggeln, ist einfach genial und superlustig! So viele unterschiedliche Hochzeitsfeiern, wie in „Die Hochzeits-Crasher“ bekommt man wohl in keinem anderen Film zu sehen und - am Ende siegt natürlich wieder die große Liebe!

Aus dem Jahr 1997: „Die Hochzeit meines besten Freundes“

Julia Roberts, Dermot Mulroney, Cameron Diaz – das sind bereits drei Gründe, um sich die Screwball-Komödie „Die Hochzeit meines besten Freundes“ anzuschauen. Roberts spielt die selbstbewusste Julianne, die mit ihrem besten Freund Michael (Dermot Mulroney) eine Wette abgeschlossen hat: Wenn es keiner von beiden schafft, bis zum eigenen 28. Geburtstag unter der Haube zu sein, heiraten sie sich gegenseitig! Kurz vor Michaels 28. Geburtstag erfährt Julianne, dass er unsterblich in die zuckersüße Kimmy (Cameron Diaz) verliebt ist und sie in nur vier Tagen  heiraten wird. Julianne fällt aus allen Wolken und begreift, dass sie viel ernstere Gefühle für Michael hegt, als angenommen. Nun versucht sie alles, um die Liebeshochzeit zu verhindern. Mit fiesen Intrigen, Manipulationen und bösen Bloßstellungen geht Julianne ans Werk – doch das Ergebnis ist, dass Michael noch mehr zu seiner Kimmy hält. Dann überspannt Julianne den Bogen, als sie eine gefakte Mail an Kimmys einflussreichen Vater schickt.
Kaum zu glauben, dass Julia Roberts so eine hinterlistige Zicke sein kann! Für den Zuschauer sind Juliannes verzweifelten Versuche, einen Keil zwischen Michael und Kimmy zu treiben, allerdings sehr unterhaltsam. Überraschend ist zudem, dass die schöne Julianne letztendlich nicht als Siegerin aus dem unfairen Spiel hervorgeht.

Aus dem Jahr 1993: „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“

Mit dieser britischen Liebeskomödie gelang Hugh Grant der Durchbruch. Er spielt den Lebemann Charles, der auf der Hochzeit eines Freundes die charmante Amerikanerin Carrie (Andie Mac Dowell) kennenlernt. Nach einer romantischen Liebesnacht trennen sich ihre Wege wieder. Erst auf einer weiteren Hochzeit kommt es zum erneuten Treffen. Charles begreift nun, dass er Carrie liebt, doch die ist mittlerweile mit einem wesentlich älteren Schotten verlobt. Carries Hochzeit ist dann die dritte Hochzeitsfeier, die jedoch von einem tragischen Todesfall überschattet wird. Charles sieht sich nun chancenlos, versucht Carrie zu vergessen und findet selbst eine Frau, die er heiraten möchte. Doch die vierte Eheschließung wird nicht vollzogen, weil David, Charles´ gehörloser Bruder, im letzten Moment einschreitet.
Very british – aber auch very good! Hugh Grant spielt seine Rolle als trotteliger Sunnyboy einfach hervorragend! Auch die anderen Schauspieler, wie z. B. Rowan Attkinson als verpeilter Pfarrer, brillieren mit urkomischem Sprachwitz. Es wird bis zum Ende mitgefiebert, ob sich Charles und Carrie nun kriegen oder nicht. Besonders Highlight ist die völlig verwirrte und dahingestotterte Liebeserklärung von Charles an Carrie.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei Ihrem romantischen Filmabend!

 

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