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Trauringe

Die Legierung

Hält mein Ehering ein Leben lang? Wer möchte sich nicht gerne ewig an seinem Symbol der Liebe erfreuen. Doch welches Material ist am besten für den Traumring geeignet? Wiederstandsfähig wäre Platin, aber auch Gold- und Silberringe haben ihre Vorteile.

 

 

Legierungen

Legierung von TrauringenUnter dem Begriff Legierung versteht man allgemein ein Gemenge mit metallischem Charakter. Dabei werden zwei oder mehrere chemische Elemente, von denen mindestens eines ein Metall ist, zusammengeschmolzen. Ein Beispiel hierfür ist die unedle Metalllegierung Messing, die aus einem Gemisch von Kupfer und Zink besteht.

Metalle werden selten rein verwendet. Ziel einer Legierung ist es, durch die Verschmelzung mehrerer Metalle die Eigenschaften des Materials, wie beispielsweise Härte, Festigkeit, Beständigkeit und Farbe, zu verbessern. Dies kann, wie bei Gold, auch zu einer Preissenkung des Endproduktes führen.

Platin

Platinringe - EheringePlatin ist das reinste und seltenste, aber auch teuerste Edelmetall. Es ist korrosionsbeständig, gut schmiedbar und weich und wird daher gerne zur Schmuckherstellung verwendet.
Für die Herstellung der Platin-Trauringe verwendet man oft die Legierung 950/000 oder auch einfach nur 950 genannt. Das bedeutet, dass bei der Legierung mindestens 95% Platin enthalten ist. Dieser Schmuck bekommt das Gütesiegel "Pt. 950", das auch immer in den Ringen eingestanzt ist.
Aufgrund seiner Dichte und seines Gewichts, ist Platin extrem widerstandsfähig und eignet sich deshalb hervorragend für die Herstellung hochwertiger Schmuckwaren. Es ist außerdem sehr beständig gegen Luft und Säuren und deshalb vollkommen anlaufsicher.
Durch den hohen Reinheitsgehalt behält der Ring seinen schönen grau-weißen Schimmer für alle Zeit und wirkt gleichzeitig edel und elegant. Da deutlich härter und schwerer als Gold ist Platin eine ausgezeichnete Wahl, wenn man nach Trauringen Ausschau hält, die ja schließlich ein Leben lang halten sollen.
Zwar kann auch Platin Kratzer bekommen; allerdings kommt es hierbei nur zu einer seitlichen Verschiebung des Metalls, wodurch keine Spuren an der Ringoberfläche zurückbleiben.
Außerdem zeichnet sich Platin durch seine gute Hautverträglichkeit aus, die auch Schmuckliebhabern mit empfindlicher Haut oder Allergikern zugute kommt.

 

Gold

Gold für EheringeGold wird schon seit Jahrtausenden für Schmuckstücke verwendet. Es zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Sein Glanz fasziniert die Menschen heute noch genauso wie damals. Aufgrund seiner auffallend glänzenden gelben Farbe und seiner Seltenheit war es sehr begehrt und wurde in vielen Kulturen, vor allem für rituelle Gegenstände, verwendet.
Geläufig sind die Legierungen mit Feingehaltsanteilen 333, 585 und 750. Das heißt, dass beispielsweise von 1000 Teilen Metall 585 Teile reinstes Gold sind.
Ein Ring kann niemals aus reinstem Gold bestehen, da das Metall an sich sehr weich ist und schnell zerkratzen würde. Um das zu vermeiden, wird das Gold mit anderen Metallen legiert.
Mit Hilfe der dem Feingold zugesetzten Legierungsmetalle können verschiedene Farbvariationen erreicht werden. So entstehen die Goldfarben Gelbgold, Weißgold und Rotgold.

 

Gelbgold

GoldringeDas sogenannte Gelbgold entsteht, indem 3/4 Teilen Gold ungefähr zu gleichen Teilen Kupfer und Silber beigelagert werden.
Traditionell galt Gold als Inbegriff des Schmucks. Deshalb wird bei Trauringen auch häufig Gelbgold gewählt. Gleichzeitig kommt Gelbgold der Originalfarbe des reinen Goldes am nächsten.

 

Weißgold

WeisgoldringeIn der Natur selbst kommt kein weißes Gold vor. Gold ist immer gelb. Um die weiße Farbe zu erhalten wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit verschiedenen Metallen legiert. Damals wie auch heute wird häufig Nickel dem Gelbgold beigemischt um eine weiße Farbe zu erhalten. Heutzutage wird neben Nickel auch Mangan oder Palladium eingesetzt, die jedoch um ein vielfaches teurer sind als Nickel und so den Preis von Weißgoldlegierungen stark verteuern.
Mangan gibt dem Schmuckstück einen leichten Gelbstich. Palladium beseitigt den Gelbstich und der Ring wird im Allgemeinen etwas dunkler. Man spricht deshalb auch von "Graugold". Nickel kann bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.
Wer also eine silberne Farbe bevorzugt, aber trotzdem gerne einen Goldring haben möchte, trifft mit Weißgold die richtige Wahl. Schmuckstücke aus Weißgold werden oft mit einem Rhodium-Überzug versehen, was ein reines, silberartiges Weiß bewirkt und gleichzeitig auch kratzfester ist als die unbeschichtete Metalloberfläche aus reinem Weißgold. Diese Rhodinierung trägt sich mit der Zeit ab und es kommt die Originalfarbe der Legierung wieder zum Vorschein.

 

Rotgold

RotgoldringeZur Entstehung des sogenannten Rotgolds wird dem Gold vorwiegend Kupfer beilegiert. Daher kommen auch die namensgebende rote Färbung und die Härte des Materials.
Ringe aus Rotgold kombiniert mit Weißgold sind sehr schön, weil sie ausgefallener sind als andere Ringe. Hier trifft eher kühle Eleganz mit feurigem Temperament zusammen und bildet eine extravagante Einheit.

 

 

Silber

SilberringeSilberringe sind im Allgemeinen sehr beliebt. Schließlich bieten sie auch eine gute preiswerte Alternative zum Weißgoldschmuck.
Zur Schmuckherstellung wird Sterlingsilber bevorzugt. Sterlingsilber bzw. 925er Silber ist eine Legierung aus reinem Silber und anderen Metallen, normalerweise Kupfer. Es ist die wichtigste Silberlegierung, mit einer festgelegten Feinheit von 925 auf 1000 Teilen, und wird unter anderem auch zur Herstellung von Münzen und Besteck verwendet.
Silber ist ein weiches und schmiegsames Metall, weshalb es sich sehr gut verarbeiten lässt.

Weitere Ratgeberseiten für das Brautpaar:

Diamantring als Trauring Gravur des Trauringes